Was macht eigentlich ein privater Arbeitsvermittler?

Arbeitswelt / Faktum / Showcase
Petra Altenberg

Pri­va­te Arbeits­ver­mitt­ler sind für pri­va­te Unter­neh­men wie zum Bei­spiel Bil­dungs­trä­ger tätig. Sie haben die Auf­ga­be, Arbeit­su­chen­de zu einem neu­en sozialversicherungs­pflichtigen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis zu ver­hel­fen. Ihr Ziel ist es also, zwei ver­schie­de­ne Par­tei­en zusam­men­zu­füh­ren und einen Ver­trags­ab­schluss in die Wege zu lei­ten. Doch wie sieht der Beruf des Ver­mitt­lers eigent­lich genau aus? Wir haben nach­ge­fragt!


Bis 1994 hat­ten in Deutsch­land noch die Arbeits­äm­ter das Ver­mitt­lungs­mo­no­pol und damit das allei­ni­ge Recht dar­auf, Erwerbs­lo­se in Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se zu ver­mit­teln. Heu­te sind pri­va­te Arbeits­ver­mitt­ler nicht mehr weg­zu­den­ken – sie unter­stüt­zen Erwerbs­lo­se bei der Suche nach der rich­ti­gen Stel­le. Hier­zu grei­fen sie ent­we­der auf ihre vor­han­de­nen Netz­wer­ke zurück oder bege­ben sich für den Kun­den aktiv auf die Suche.

Vorteile der Arbeitsvermittlung für den Kunden

Durch die Ver­mitt­lung wird dem Kun­den der Weg zurück ins Berufs­le­ben erleich­tert. Das ist vor allem von gro­ßer Bedeu­tung, wenn jemand schon lan­ge auf der Suche ist. Dann stellt sich nur all­zu leicht der Effekt ein, dass der Bewer­ber nach vie­len Absa­gen resi­gniert. Er allein kann sich viel­leicht nur noch schwer selbst moti­vie­ren und ein­schät­zen bei wich­ti­gen Fra­gen wie: Ist mei­ne Bewer­bung wirk­lich gut? Knüp­fe ich die rich­ti­gen Kon­tak­te? Und mache ich das auch auf die rich­ti­ge Wei­se?

An die­ser Stel­le kommt der pri­va­te Arbeits­ver­mitt­ler ins Spiel. Die­ser bringt die nöti­ge Erfah­rung und Außen­an­sicht mit, die dem Kun­den im Bewer­bungs­pro­zess meist fehlt. Der Ver­mitt­ler kann damit also auch wich­ti­ge Ant­wor­ten und Rück­mel­dun­gen geben, die im Bewer­bungs­pro­zess oft aus­blei­ben. Zusätz­lich wird dem Kun­den die Last, eine Stel­le zu fin­den, zumin­dest zum Teil genom­men, indem die Ver­ant­wor­tung dafür nicht mehr bei ihm allein liegt.

Für wen lohnt sich die Vermittlung?

Die Unter­stüt­zung durch einen Ver­mitt­ler lohnt sich prin­zi­pi­ell für jeden, da er bei der Suche nach einem neu­en Arbeit­ge­ber behilf­lich sein kann. Soll­te sich wäh­rend der Ver­mitt­lungs­pha­se her­aus­stel­len, dass noch ein Qua­li­fi­zie­rungs­be­darf besteht, bevor eine erfolg­rei­che Ver­mitt­lung erfol­gen kann, kann man auch dann noch Rück­spra­che mit sei­nem Fall­ma­na­ger hal­ten und gege­be­nen­falls ent­spre­chen­de Schrit­te ein­lei­ten.

Faktencheck private Arbeitsvermittlung

Vie­le haben die Befürch­tung, dass für einen Arbeits­ver­mitt­ler der Kun­de nur eine Zahl ist. Sie glau­ben, dass es dem Ver­mitt­ler nur dar­auf ankom­me, den Kun­den mög­lichst schnell zu ver­mit­teln – ohne dabei auf die Bedürf­nis­se des Kun­den ein­zu­ge­hen. Daher haben wir uns direkt bei der Quel­le schlau gemacht und mit einer Arbeits­ver­mitt­le­rin Klar­text gere­det.

Petra Alten­berg arbei­tet seit 2007 für Fak­tum als Arbeits­ver­mitt­le­rin und hat schon meh­re­re hun­dert Kun­den ver­mit­telt. Ihr Tipp für die Suche nach dem rich­ti­gen Job: Hart­nä­ckig blei­ben!

fak­tumb­log: Hal­lo Frau Alten­berg. Ich möch­te heu­te mit Ihnen über den Beruf des Ver­mitt­lers spre­chen. Wie sind Sie per­sön­lich dazu gekom­men, Ver­mitt­le­rin zu sein? Was haben Sie vor­her gemacht?

Petra Alten­berg: Eigent­lich bin ich Betriebs­wir­tin und habe Betrie­be gelei­tet. Zum Job des Ver­mitt­lers bin ich gekom­men wie die Jung­frau zum Kind. Es war kei­ne bewuss­te Ent­schei­dung. Ich habe selbst an einer Schu­lung teil­ge­nom­men und dar­über die rich­ti­gen Kon­tak­te geknüpft: Mei­ne heu­ti­ge Che­fin fuhr mit einem schi­cken Auto vor und ich frag­te sie ganz dreist: „Bekommt man auch so einen, wenn man hier arbei­tet?“ Sie ant­wor­te­te „Nein, aber ich hät­te Arbeit für Sie.“ Am nächs­ten Tag habe ich ange­fan­gen.

Aber dann war es immer noch ein Pro­zess. Ich habe Ver­schie­de­nes aus­pro­biert, zum Bei­spiel als Dozen­tin gear­bei­tet. Irgend­wann war ich dann in der Ver­mitt­lung und habe gemerkt: Das ist genau mein Ding!

fak­tumb­log: Wor­auf kommt es bei die­sem Beruf denn an? Wel­che Fähig­kei­ten muss man mit­brin­gen?

Petra Alten­berg: Es ist ja eine Kom­bi­na­ti­on aus ver­schie­de­nen Din­gen: Kann man akqui­rie­ren? Kann man mit Men­schen umge­hen? Und ganz wich­tig: Kann man das, was Men­schen einem erzäh­len, auch rich­tig deu­ten und erken­nen, was der rich­ti­ge Beruf für sie ist?

Das ist ja oft gar nicht so ein­fach. Wenn jemand sagt „ich möch­te ger­ne das und das machen“, passt das manch­mal gar nicht, weil er nicht die rich­ti­ge Qua­li­fi­ka­ti­on oder sonst wie nicht die rich­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen mit­bringt. Aber mir fällt dann etwas ein, was zu den Vor­stel­lun­gen des Kun­den pas­sen könn­te, wor­an der­je­ni­ge aber bis­lang gar nicht gedacht hat. Man muss eben zuhö­ren und dar­aus die rich­ti­gen Schlüs­se zie­hen. Ich per­sön­lich bin halt auch jemand, der nicht so leicht auf­gibt. Ich blei­be dran, schaf­fe mir einen Über­blick und gucke dann noch­mal und noch­mal und noch­mal.

fak­tumb­log: Was wür­den Sie also sagen, wer als Ver­mitt­ler geeig­net ist?

Petra Alten­berg: Ich wür­de sagen gene­rell Men­schen, die mit Men­schen was tun kön­nen. Aber: Man muss auch ein prag­ma­ti­scher Mensch sein. Vor allem muss man ein­fach einen gesun­den Men­schen­ver­stand und kei­ne Angst haben, auf Men­schen zuzu­ge­hen – wie bei­spiels­wei­se auf Arbeit­ge­ber.

fak­tumb­log: Mit wel­chen Vor­ur­tei­len haben Sie in Ihrem Beruf zu kämp­fen?

Petra Alten­berg: Die meis­ten glau­ben ja, dass man die ver­scha­chern will. (lacht) Nein, vie­le glau­ben, dass man nur so ein paar Beru­fe im Ange­bot hat und als Kun­de dann da rein­ge­zwun­gen wird. Aber ich ver­su­che immer ganz indi­vi­du­ell auf den Kun­den ein­zu­ge­hen. Klar ist es als Ver­mitt­le­rin auch mei­ne Auf­ga­be, jeman­den in einen Job zu ver­mit­teln. Aber für eine erfolg­rei­che Ver­mitt­lung ist die Ver­trau­ens­ba­sis zwi­schen Ver­mitt­ler und Kun­de ent­schei­dend. Da muss jeder dar­auf ver­trau­en kön­nen, dass der jeweils ande­re sein Bes­tes bei­steu­ert.

fak­tumb­log: Was ist Ihrer Mei­nung nach die größ­te Her­aus­for­de­rung in Ihrem Beruf?

Petra Alten­berg: Wenn Men­schen sehr lan­ge aus dem Beruf raus sind und über­haupt kei­ne Idee haben, was sie machen kön­nen. Ich glau­be, dass vie­le Men­schen auf­ge­ge­ben haben. Nicht mal weil sie sel­ber schuld sind, son­dern weil die Gesell­schaft sie abge­hängt hat. Es ist ganz wich­tig, die­sen Leu­ten klar zu machen: Es ist schon mög­lich, auch wie­der rein­zu­kom­men und eine sinn­vol­le Tätig­keit zu haben!

Wenn die Leu­te lan­ge nichts gemacht haben, sind sie häu­fig ein wenig ahnungs­los und haben fal­sche Vor­stel­lun­gen. Dann ist da schon ein­mal der ein oder ande­re bei, der sei­ne Mög­lich­kei­ten ein­fach falsch ein­schätzt.

fak­tumb­log: Muss man dann als Kun­de gar nichts mehr selbst machen und wird von Ihnen ver­mit­telt?

Petra Alten­berg: Nein, am bes­ten ist immer noch eine hohe Eigen­in­itia­ti­ve, ohne die geht es nicht. Der Kun­de muss ein­fach Inter­es­se dar­an haben. Aber klar, wenn der Kun­de mich fragt „Was könn­te ich denn noch machen?“ und rat­los ist, dann wer­de ich natür­lich auch Vor­schlä­ge machen. Aber das ist ja was ande­res.

Wie gesagt, ohne Eigen­in­itia­ti­ve geht es nicht. Neh­men wir zum Bei­spiel an, jemand will eine Wei­ter­bil­dung machen, was ja auch mög­lich ist, er muss ja dann auch mit­ma­chen und sich selbst inter­es­sie­ren und enga­gie­ren – ob das nun ein Gabel­stap­ler­schein, ein Deutsch­kurs oder was auch immer ist. Es ist ja eher unwahr­schein­lich, dass jemand völ­lig ohne Eigen­in­itia­ti­ve erfolg­reich im Job lan­det und da auch noch bleibt. Es ist am Ende immer so: Die, die sich am meis­ten ein­brin­gen, die wer­den auch am häu­figs­ten erfolg­reich ver­mit­telt. Die sind auch ein­fach leich­ter zu ver­mit­teln, weil jeder Arbeit­ge­ber moti­vier­te Mit­ar­bei­ter braucht.

fak­tumb­log: Und was ist, wenn ein Kun­de ein­fach nicht moti­viert ist? Wie moti­vie­ren Sie Kun­den, die viel­leicht auf­ge­ge­ben oder nicht so gro­ße Lust haben, wie­der in den Beruf ein­zu­stei­gen?

Petra Alten­berg: Indem ich ver­su­che, so nah wie mög­lich an das Ide­al­bild des Kun­den her­an­zu­kom­men. Da ist es wich­tig, immer wie­der Alter­na­ti­ven auf­zu­zei­gen und vor Augen zu hal­ten, was es noch gibt. Am bes­ten klappt das über Pro­be­ar­bei­ten. Die meis­ten moti­viert das, wenn sie einen Job antes­ten kön­nen und dann mer­ken: Das gefällt mir! Dann mer­ken die wie schön das ist auch mal wie­der gebraucht zu wer­den.

Häu­fig tritt dann auch so ein Syn­er­gie­ef­fekt ein bei den Ver­mitt­lungs­kan­di­da­ten: Wenn einer Arbeit gefun­den hat, wol­len die ande­ren auch alle. Das ist wie wenn der Nach­bar ein neu­es Auto hat, da will man auch gleich eins.

fak­tumb­log: Wie gelingt es Ihnen denn, die rich­ti­gen Kon­tak­te mit Fir­men zu knüp­fen?

Petra Alten­berg: Das geht einer­seits ganz ganz viel über Kalt­ak­qui­se. Ande­rer­seits ken­ne ich die meis­ten Fir­men mitt­ler­wei­le. Eigent­lich ist es sogar so, dass ich fast jede Fir­ma in Mön­chen­glad­bach ken­ne. Und es ist wich­tig, das Netz­werk auch zu pfle­gen. Denn irgend­wann kommt jemand, der genau dahin passt, und dann muss man die Fir­ma natür­lich in pet­to haben. Die Bezie­hun­gen zu den Fir­men zu behal­ten und auf­zu­bau­en, ist das A und O. Man­che sind auch Zufall, zum Bei­spiel kam ich ein­mal an der Super­markt­kas­se ins Gespräch. Eigent­lich benut­ze ich über­haupt ganz vie­le, auch pri­va­te Gele­gen­hei­ten, um sol­che Kon­tak­te her­zu­stel­len.

fak­tumb­log: Wie reagie­ren Fir­men denn gene­rell dar­auf, wenn man Ihnen Kun­den ver­mit­teln will? Kommt das gut an?

Petra Alten­berg: Die Fir­men, die mich ken­nen, rufen ja mich schon teil­wei­se an und fra­gen „Haben Sie da nicht wen?“. Es gibt aber auch natür­lich Fir­men, die erst ein­mal sagen „Nee, das ist komisch, dass der Mann oder die Frau sich nicht sel­ber bewer­ben kann.“ Ich wür­de sagen, bei Hel­fer­tä­tig­kei­ten ist es grund­sätz­lich eher egal. Bei höher dotier­ten Jobs ist die Ver­mitt­lung aber auch sinn­voll. Da ist es dann jedoch wich­tig, dass sich der Kun­de auch mit ein­schal­tet und aktiv wird, damit man ihm den Job zutraut.

Aber so pau­schal lässt sich das kaum sagen, da die Arbeit­ge­ber sehr unter­schied­lich sind. Die Kon­tak­te, die ich habe, freu­en sich aber immer – schließ­lich sind die ja auch auf der Suche.

fak­tumb­log: Vie­len Dank für das Gespräch!

Fassen wir einmal zusammen:

  • Ein Arbeits­ver­mitt­ler ist dazu da, bei der Job­su­che unter­stüt­zen
  • Das bedeu­tet aber nicht zwangs­läu­fig, dass man nicht selbst aktiv wer­den muss
  • Man kann bei der Ver­mitt­lung von den guten Netz­wer­ken des Arbeits­ver­mitt­lers pro­fi­tie­ren
  • Wich­tig ist aber auch, offen für neue Ide­en und Vor­schlä­ge zu sein
  • Für anspruchs­vol­le Tätig­kei­ten ist es ent­schei­dend, sich aktiv am Ver­mitt­lungs­pro­zess zu betei­li­gen. Ansons­ten besteht die Gefahr, dass der Arbeit­ge­ber einem die Posi­ti­on nicht zutraut!

Doch eini­ge Vor­ur­tei­le gegen­über Arbeits­ver­mitt­lern hal­ten sich hart­nä­ckig. Daher wol­len wir auch noch ein­mal die­se unter die Lupe neh­men:

Vorurteil 1: Arbeitsvermittler denken nur an ihre Quote

Klar ist es der Job eines Ver­mitt­lers, sei­ne Schütz­lin­ge in Arbeit zu brin­gen. Und sicher steht am Ende einer Ver­mitt­lung im Ide­al­fall auch immer die Ver­mitt­lung. Doch auch der Arbeits­ver­mitt­ler pro­fi­tiert lang­fris­tig immer davon, wenn sei­ne Kun­den im rich­ti­gen Job lan­gen. Schließ­lich nützt es ihm nichts, wenn die ver­mit­tel­te Stel­le kurz dar­auf wie­der unbe­setzt ist. Damit wür­de ein Arbeits­ver­mitt­ler sich nur scha­den, da sei­ne Kon­takt­per­so­nen sich auf Dau­er von ihm abwen­den wür­den.

Aber mal davon abge­se­hen möch­te ein guter Arbeits­ver­mitt­ler schließ­lich auch zufrie­de­ne Kun­den. Das bedeu­tet aber nicht, dass er das Unmög­li­che mög­lich machen kann. Wer auf dem Arbeits­markt ohne­hin schlech­te Kar­ten hat, der muss gege­be­nen­falls auch sei­ne Erwar­tun­gen etwas her­un­ter­schrau­ben oder sich mit neu­en Ide­en anfreun­den. Das fällt nicht jedem leicht.

Vorurteil 2: Am Ende landet man bei einer Stelle, die man gar nicht haben will

Mal ehr­lich: Wel­cher Arbeit­ge­ber träumt denn von Ange­stell­ten, die ihren Job über­haupt nicht haben wol­len? Na also! Es ist äußerst unwahr­schein­lich, dass man einen Job nicht haben will, ihn aber am Ende bekommt. Dass man den Job nicht möch­te, wird schließ­lich spä­tes­tens beim Vor­stel­lungs­ge­spräch klar.

Zwin­gen kann man jeman­den ohne­hin zu nichts. Und wenn sich erst nach den ers­ten Wochen im neu­en Job her­aus­kris­tal­li­sie­ren soll­te, dass man sich hier gar nicht wohl fühlt, hat man noch immer die Mög­lich­keit, zu kün­di­gen. Wenn Sie aller­dings nichts unter­neh­men, ver­har­ren Sie in der Beschäf­ti­gungs­lo­sig­keit. Es kann also nur von Nut­zen sein, Neu­es zu wagen und sich auf dem Arbeits­markt umzu­se­hen!

Vorurteil 3: Eine Arbeitsvermittlung lohnt sich nur bei Leuten, die irgendeinen Job suchen

Gera­de gut qua­li­fi­zier­te Kun­den kön­nen gewal­tig von einer Ver­mitt­lung pro­fi­tie­ren. Der Grund: Nach vie­len Jah­ren in einem Job oder eini­gen Jah­ren der Arbeits­lo­sig­keit ver­fü­gen die meis­ten nicht mehr über ein gutes Netz­werk, auf das sie zurück­grei­fen kön­nen. Gera­de für höher qua­li­fi­zier­te Kun­den ist das aber beson­ders wich­tig!

In die­sem Fall kann es sich loh­nen, auf die guten Netz­wer­ke eines Arbeits­ver­mitt­ler zurück­zu­grei­fen und den „Vit­amin B“-Effekt zu nut­zen.

Fazit

Man­che haben Vor­ur­tei­le gegen­über Arbeits­ver­mitt­lern und befürch­ten Schlim­mes. Sie sehen sich dann in einem Job, der ihnen gar nicht gefällt. Was man auf kei­nen Fall ver­ges­sen soll­te, ist, dass natür­lich auch der Ver­mitt­ler ein Inter­es­se dar­an hat, dass das ein­ge­gan­ge­ne Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis von Dau­er ist – schließ­lich hat er vor­her viel Zeit und Mühe in den Kun­den und den indi­vi­du­el­len Ver­mitt­lungs­pro­zess inves­tiert, auch in Abwe­sen­heit des Kun­den.

Ein­stel­len soll­te man sich aller­dings dar­auf, den eige­nen Markt­wert in Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­mitt­ler zu reka­pi­tu­lie­ren und gege­be­nen­falls neue beruf­li­che Per­spek­ti­ven zu erar­bei­ten. Wer also Unter­stüt­zung bei der Job­su­che benö­tigt und auch offen für neue Anre­gun­gen ist, der ist bei einem Arbeits­ver­mitt­ler gut auf­ge­ho­ben!

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